ZWEI POHLAND- TORE REICHEN NICHT

ZWEI POHLAND- TORE REICHEN NICHT

ZWEI POHLAND- TORE REICHEN NICHT ZUM SIEG Gastgeber gleicht kurz vor Schluss aus

SG TSV Gera- Westvororte – FC Thüringen Weida    2:2 (1:1)

Am letzten Spieltag der Hinrunde musste der FC Thüringen Weida das schwere Auswärtsspiel in der Saarbach- Arena beim TSV Gera- Westvororte bestreiten. Beide Teams hatten schon in der Landesklasse gegeneinander gespielt. Die Mannschaft von Trainer Karsten Böttcher war nicht nur wegen der am Abend stattfindenden Weihnachtsfeier hoch motiviert und zunächst das tonangebende Team.

So gab es schon nach 45 Sekunden die erste Ecke und nach drei Minuten die erste Tormöglichkeit. Der Ball wurde auf den jungen Gero Pandorf durchgesteckt, aber Hendrik Penzel verhinderte mit guter Parade die Führung der Scheubengrobsdorfer. Dann schoss Sawitzkij vorbei. In der 10. Minute folgte die Führung des Gastgebers. Eine genaue Ecke von Danny Unger köpfte Torjäger und Kapitän Marcus Schneider fast völlig ungedeckt ein- 1:0. Weida brauchte bis zur 12. Minute, um zur ersten Chance zu kommen. Abwehrchef Tom Diepold flankte, Pohland schoss volley drüber. Wenig später die nächste gefährliche Ecke des Gastgebers, diesmal von rechts, Dörlitz rutschte am langen Pfosten nur knapp vorbei. Der FC Thüringen, der auf die beiden verletzten Leistungsträger Böhme und Szudra verzichten musste, verursachte vor allem in der 1. Halbzeit zu viele Standardsituationen. Diese wurden meist von Unger exzellent getreten und waren immer gefährlich. In der 22. Minute ein Foul an Pohland an der Strafraumgrenze, Frank Bergers Freistoß klatschte an die Querlatte, den Nachschuss jagte Manuel Wustrau über das Tor. Patzers Heber landete nach Zuspiel von Pohland in den Armen von Torwart Bierbaum. Holles Fernschuss verfehlte das Weidaer Tor. Die Wirth- Elf musste wechseln, für den verletzten Oliver lange kam Felix Theileis. Der flankte sofort, Wustrau köpfte drüber. Dann der Ausgleich, Wustrau setzte sich rechts durch, spielte Henze an, dessen Eingabe drückte Hendrik Pohland aus Nahdistanz über die Linie- 1:1 (37.). Kurz vor der Pause ein Foul im Mittelfeld, der Schiedsrichter- ansonsten mit sehr guter Leistung- pfiff nicht, Schneider nutzte das, wollte Penzel ausspielen, der Weidaer Keeper rettete.

In der 2. Halbzeit zunächst ein 16m-Schuss von Schneider neben das Tor. Dann übernahm der FC Thüringen das Zepter und ging in Führung. Der in diesem Spiel überragende Sebastian Görler verlängerte per Kopf auf Pohland, der den Ball am kurzen Pfosten stehend ins Netz spitzelte- 1:2 (56.). Schüsse von Theileis und Pohland gingen knapp vorbei. Dann fast die Entscheidung, Patzer legte per Kopf auf den eingewechselten Berthold ab, der allein vor Bierbaum am TSV- Keeper scheiterte. Rathmanns Solo wurde zur Ecke abgefälscht. Sawitzkij köpfte nach Ungers Flanke drüber. Der Gastgeber drückte nun auf den Ausgleich, nach Abwehrfehler tauchte Pandorf allein vor Penzel auf, der aber retten konnte. In Minute 87 dann das 2:2, wieder war ein genau getimter freistoß von Unger der Ausgangspunkt, den der Ex- Weidaer Maksim Sawitzkij einköpfen konnte.

Bei Bertholds Ablage auf Kurz war die Abseitsfahne oben, der letzte Unger- Freistoß brachte nichts ein, war aber erneut gefährlich.

Am Ende eine leistungsgerechte Punkteteilung und der zweite Punktverlust der Weidaer in der Saison. Mit 13 Siegen und 2 Unentschieden geht Weida ungeschlagen in die Rückrunde und ist dem Ziel Wiederaufstieg ein gehöriges Stück näher gekommen. Vorher findet noch das Kreispokal- Viertelfinale statt. Weida empfängt auf dem Roten Hügel am kommenden Sonnabend Traktor Nöbdenitz. Anstoß ist schon 12.30 Uhr.

TSV: Bierbaum; Ledig, Gruner (86. Hinz), Holle, Pandorf, Schlebe, Unger, Läßig, Schneider, Dörlitz, Sawitzkij (88. Schulz)

Weida: Penzel; Rathmann, Diepold, Ulrich, Görler, Berger, Wustrau (60. Berthold), Lange (32. Theileis), Henze, Patzer, Pohland (75. Kurz)

Torfolge: 1.0 schneider (10.); 1:1; 1.2 Pohland (37.; 56.); 2.2 Sawitzkij (87.)

Schiedsrichter: Bruno Scharnowski (Eisenberg)

Zuschauer: 161

Weida, den 13.12.2015 Volker Georgius || Foto Thomas Gorlt

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