ZWEI KOPFBALLTORE VON NICK POHLAND

ZWEI KOPFBALLTORE VON NICK POHLAND

Starke 2. Halbzeit des FC Thüringen Weida – FC Thüringen Weida – SV Roschütz 3:1 (0:1)

Landesklassemeister FC Thüringen Weida war auf eigenem Platz gegen Neuling SV Roschütz in der Favoritenrolle. Die Gäste, trainiert von Eric Schachtschabel, der auch schon in Weida als CoTrainer tätig war und mit Angreifer Daniel Gehrt, der bereits für Weida spielte. Die Roschützer spielten eine starke 1. Halbzeit versteckten sich von Anfang an nicht. Schon nach 40 Sekunden eine gefährliche Eingabe von Robert Betz, an die aber kein Mitspieler herankam. Fast im Gegenzug ein Freistoß von Robin Pfeifer und ein Flugkopfball von Markus Stankowski, der aber über das Tor ging. Nach 9 Minuten die erste Großchance für Roschütz. Die beiden Spitzen Gehrt und Frahm bereiteten vor, Kapitän Rocco Hoffmann schoss nach genauem Rückpass, aber die Weidaer Abwehr konnte gerade noch zur Ecke retten. Nach einem Freistoß von Gerold köpfte Stankowski erneut über das Tor. Der gefährlichste Roschützer Daniel Gehrt konnte gerade noch am Kopfball gehindert werden. Dominik Kurz setzte sich rechts durch, sein Heber über den herauslaufenden Torwart Günther landete auf dem Tornetz. Einen gefährlichen Schuss von Frey lenkte Weidas Torwart Martin Dolecek zur Ecke. In der 37. Minute gingen die Gäste nicht unverdient in Führung. Daniel Gehrt setzte sich im Eins-Eins- Duell im Strafraum durch und traf unter die Latte. Weida intensivierte nun die Angriffe, Hein schoss von halbrechts am langen Eck vorbei. Ein gefährlicher Angriff über Gerold und Kolnisko fand in der Mitte keinen Abnehmer.

Nach der Pause drehte sich die Partie total. Weida startete Angriff auf Angriff und wurde schon nach 5 Minuten belohnt. Patrick Heins genaue Ecke von rechts köpfte Nick Pohland in die Maschen des Roschützer Tores. 10 Minuten später eine Kopie des Ausgleiches, wieder Ecke von Hein und erneut war Kapitän Nick Pohland mit schulbuchmäßigem Kopfball zur Führung erfolgreich. Dazwischen scheiterte Stankowski am Torwart, Wolfersdorfs Freistoß wurde abgefälscht. Für die Gäste hatte Hoffmann im Anschluss mit einem Freistoß eine Möglichkeit, aber Dolecek hielt. Zwölf Minuten vor Schluss die Entscheidung, als sich Robin Pfeifer halbrechts gekonnt durchsetzte und per Flachschuss ins lange Eck traf. Bei Roschütz ließen die Kräfte nach der Pause nach, bei der Grüttner- Elf machte sich das harte Training positiv bemerkbar. In der Schlussphase hielt Günther den Volleyschuss des eingewechselten Jan Wanitschka. Dann konnten erneut Wanitschka und Pohland den Ball aus guter Position nicht Im Tor unterbringen. Weida konnte mit einer sehr starken 2 Halbzeit das Spiel drehen, gegen einen Kontrahenten der aufgrund seiner Offensivqualitäten zumindest vor der Pause zu gefallen wusste.

Am Sonnabend gastiert der FC Thüringen zum nächsten Derby bei Tabellenführer SG 1. FC/ Chemie Greiz.

Weida: Dolecek; Diepold, Schumann, Kurz (46. Plötner), Kolnisko, Wolfersdorf; Hein (84, Klammt), Pfeifer, Gerold, (74. Wanitschka)Stankowski, Nick Pohland

Roschütz: Günther: Misselwitz, Frey, $chröder, Schenderlein, (74. Friedrich), Hoffmann, Friedemann, Betz, Seidlitz, Gehrt, Frahm

Torfolge! 0:1 Gehrt (37.); 1:1, 2:1 Rick Pohland (50., 59.) 3:1 Pfeifer (78.)

Schiedsrichter: Stephan Reichardt (Greiz)

Zuschauers 110

Weida, den 26.03.2012, Volker Georgius

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