ZFC Meuselwitz II – FC Thüringen Weida 2:1 (0:1)

ZFC Meuselwitz II – FC Thüringen Weida 2:1 (0:1)

Meuselwitz. Nach dem Auswärtssieg bei Tabellenführer Eisenberg vor 14 Tagen wollte der FC Thüringen Weida auch beim ZFC Meuselwitz II punkten. Die Meuselwitzer lagen vor dem Spiel nur einen Punkt hinter Weida auf Platz drei und hatten zu Hause schon sieben Mal gewonnen und erst zwei Mal verloren. Im Hinspiel in Weida siegte der FC Thüringen mit 3:0.

Schon in der zweiten Minute kam ein langer Pass in das Weidaer Deckungszentrum. Kügler kam an den Ball und traf die Querlatte. Weida zeigte einige gute Angriffe. In der zehnten Minute schoss Schumann aus 18 Metern, ZFC-Keeper Mühlmann wehrte zur Ecke ab. In der zwölften Minute folgte ein Kopfball, erneut von Kügler. Hendrik Penzel im Tor zeigte eine gute Parade. Dann schoss Bernsdorf über das Weidaer Tor. Nach einem Angriff über links konnte Tom Diepold per Kopf zur Ecke klären. Danach verhinderte Penzel mit einer Glanzparade gegen Küglers Schuss aus Nahdistanz die Meuselwitzer Führung. Eine Minute später war es wieder Kügler, der das leere Weidaer Tor verfehlte. In der 34. Minute gingen die Weidaer, die die Meuselwitzer Drangperiode ohne Gegentreffer überstanden hatten, in Führung. Der 30-jährige Christian Gerold flankte von links scharf nach innen und Miroslav Socha köpfte ein. Mühlmann war zwar noch mit dem Arm am Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Wenig später musste Robin Pfeiffer verletzt vom Platz – für ihn kam John Heilmann.

Kurz nach der Pause musste auch noch Gerold verletzt ausgewechselt werden, Jan Wanitschka kam in die Partie. Einen Freistoß von Gentzsch köpfte der Ex-Geraer Leon Sippel über den Kasten. Der Gastgeber startete nun Angriff auf Angriff, aber die Abwehr des FC Thüringen behielt zunächst den Kopf oben. In der 80. Minute wurden die Meuselwitzer Angriffsbemühungen belohnt, der eingewechselte Florian Pitschel setzte sich im Konter halblinks durch und traf flach ins Eck. Sechs Minuten vor dem Abpfiff traf Busch – gerade eingewechselt – aus Nahdistanz zur Meuselwitzer Führung. Durch die verletzungsbedingten Auswechslungen von Pfeiffer und Gerold waren zwei wichtige Anspielstationen im Mittelfeld verloren gegangen, was die Kwiatkowski-Elf in der Endphase nutzen konnte.

Weida den 27.04.2014, V. Georgius

Foto Thomas Gorlt

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