Wie gewonnen, so zerronnen!  – 0:5 Heimniederlage

Wie gewonnen, so zerronnen! – 0:5 Heimniederlage

Wie gewonnen, so zerronnen! Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Greiz war der FC Thüringen erneut auf zwei Punkte an Tabellenführer Eisenberg herangekommen. Die 0:5-Heimniederlage gegen den abstiegsgefährdeten VfR Bad Lobenstein nach einem grottenschlechten Kick der Weidaer ließ den FC Thüringen wieder auf Platz drei zurück fallen, drei Punkte hinter Eisenberg und Meuselwitz II. Das Hinspiel in Bad Lobenstein gewann Weida noch mit 4:0. Die Männer aus dem Bad Lobensteiner Koseltal kämpften, gingen in Führung. Ballverlust der Weidaer im eigenen Strafraum, ein Rückpass auf Nazim, der zum 0:1 traf. Weida brauchte 20 Minuten bis zur ersten Chance. Nach einer Kombination über Socha und Klammt köpfte Pohland vorbei. Heilmann schoss nach Ulrichs Ecke volley drüber. Auf der anderen Seite scheiterte Linke an Dolecek. Der legte als bester Mann auf dem Platz nach der Pause richtig los, erkämpfte sich den Ball, spielte Tormann Dolecek aus und erzielte das 0:2. Bei Weida lief nichts zusammen. Kolniskos gefährliche Ecke faustete Kessel ab. Sochas Schuss wehrte er ebenso ab. Ein Doppelschlag der Gäste sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Linke erkämpfte den Ball zurück, schob überlegt ein. Wenig später bereitete er erneut vor. Nazim gelang per Heber sein ebenfalls zweites Tor. Weida blieb sogar der Ehrentreffer verwehrt. Nach Klammts Ecke köpfte Pohland aus Nahdistanz. Aber der lange Kessel im Gästetor zeigte eine Glanzparade. Auch Stankowskis 20-Meter-Schuss lenkte er zur Ecke. Der eingewechselte Walther setzte mit dem 0:5 den Schlusspunkt. Wieder war Linke der Vorbereiter.

Bad Lobenstein, das in den letzten Jahren mit 2:2 und 0:0 in Weida schon immer gut aussah, verdiente sich das nahezu unglaubliche Ergebnis mit effektivem Konterspiel und hatte einen überragenden David Linke in den Reihen. Die drei Punkte waren im Kampf um den Klassenerhalt hoch wichtig. Bei Weida ist die desolate Leistung auch mit dem Fehlen von fünf Spielern nicht erklärbar. Mit Eric Pfeifer stand nur ein Feldspieler zur Verfügung. So kam der aus Bayern zurück gekehrte Manuel Wustrau zu seinem ersten Einsatz von Beginn an.

Bei einem Heimsieg wäre der FC Thüringen Tabellenführer gewesen.

Weida den 11.05.2014, Volker Georgius // OTZ

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