Weidaer trotzen taktischen Widrigkeiten  – 1. FC Greiz – FC Thüringen 0:2 (0:0)

Weidaer trotzen taktischen Widrigkeiten – 1. FC Greiz – FC Thüringen 0:2 (0:0)

Greiz. Die kurzfristige Verlegung des Kreisderbys auf den Kunstrasenplatz rief nicht nur bei den Gästen aus Weida Unverständnis hervor. Weida wollte die Niederlage in Meuselwitz vergessen machen und sich für die 0:1-Heimniederlage im Hinspiel gegen Greiz revanchieren.

Beide Teams begannen offensiv. Nitschke klärte vor dem anstürmenden Pohland, im Gegenzug verfehlte Lott von der Strafraumgrenze das leere Weidaer Tor. Dann steckte Wanitschka den Ball durch und Görler traf den Außenpfosten des Greizer Gehäuses. Dolecek, diesmal wieder zwischen den Pfosten, wehrte Himmers Freistoß zur Ecke ab. Dann hatte der FC Thüringen Glück, dass Himmer aus dem Hinterhalt nur den Pfosten traf. Rietsch köpfte nach Einwurf von Lott drüber. Einen 25-m-Freistoß von Fonfara wehrte Dolecek ab. In den letzten zehn Minuten der 1. Halbzeit kam Weida wieder besser in die Partie. An Görlers Eingabe rutschten zwei Spieler vorbei. Nach Schumanns Freistoß köpfte Görler übers Tor. Ulrichs Fernschuss ging ebenfalls drüber. Für Greiz verfehlte Milde aus guter Position per Kopf das Tor.

In der 2. Halbzeit steigerte sich der FC Thüringen, bot guten Fußball und verdiente sich den Derbysieg auf ungewohntem Kunstrasen. Schon nach 12 Sekunden musste Oliver Dix im Greizer Tor einen Schuss von Kai Schumann zur Ecke klären. Nach dem nächsten Angriff vergab Heilmann überhastet. Dann fast das 1:0 für Greiz, der torgefährliche Tom Rietsch zog aus der Drehung ab und Martin Dolecek verhinderte per Glanzparade mit der Hand das 1:0. Wenig später war es wieder Rietsch, der das kurze Eck verfehlte. Auf der anderen Seite eine Kopfballablage von Pohland, Socha traf aus spitzem Winkel den Außenpfosten. In der 57. Minute ging Weida in Führung. Miroslav Socha, der ein gutes Spiel machte, versenkte den Ball mit einem satten unhaltbaren Schuss aus Mittelstürmerposition. Jetzt folgte die beste Zeit der Gäste aus der Osterburgstadt mit Chancen im Minutentakt. Klammts Schuss nach Vorarbeit von Socha wehrte Dix ab. Die nächste gefährliche Klammt-Flanke wurde ebenso zur Ecke abgewehrt wie wenig später Sochas Schlenzer von der Strafraumgrenze. Für Greiz sorgte ein Dimter-Freistoß für Entlastung, der abgefälscht wurde. Weida wollte nachlegen. Wieder war Socha der Vorbereiter und John Heilmann traf die Querlatte. Wenig später gelang Nick Pohland sein 21. Saisontor, als der Weidaer Kapitän in zentraler Position angespielt wurde und sicher verwandelte. Damit war das Derby gelaufen.

An der Tabellenspitze wird es nun immer interessanter. Nach Eisenbergs Niederlage in Roschütz liegt Weida 2 Punkte dahinter auf Rang 2 vor den punktgleichen Meuselwitzern, die aber ein Spiel mehr ausgetragen haben. Trotz des Fehlens von Robin Pfeifer, Gerold und Kurz landete die Penzel-Elf den schon 8. Auswärtssieg.

>>>>>>>>>>>>>Bilder zum Spiel von Thomas Gorlt >>>>>>>>>>>>>>

 

Volker Georgius

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