WEIDAER SCHIEDSRICHTER VOR USA EINSATZ

WEIDAER SCHIEDSRICHTER VOR USA EINSATZ

Nick Schubert pfeift in Las Vegas und Phoenix.

USA. Der 20-Jährige Nick Schubert vom FC Thüringen Weida e.V. konnte sich in den vergangenen Jahren mehrfach auf europäischer Bühne beweisen. Dabei zählt der Einsatz beim Pariser World Cup zu seinen Höhepunkten. Anfang September erhielt der junge Referee die Nominierung für den Major-Cup und Blackhawk Invitational. Dies sind Turniere, an denen vordergründig Mannschaften aus Mittel-und Südamerika teilnehmen. In den Vereinigten Staaten ist die Major League Soccer die höchste Spielklasse, welche mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger von Chicago Fire namhafte Spieler besitzt.

Am 12.02.2018 wird der Weidaer nach Miami reisen, um sich mit den anderen Schiedsrichtern auf den Doppeleinsatz vorzubereiten. Nach einer halben Woche fliegen die Sportler in die Casino-Stadt Las Vegas. Dort findet der Major-Cup statt, welcher über drei Tage gespielt wird. Für diesen Wettbewerb hat die Stadt Las Vegas viele Millionen Dollar investiert, um qualitativ gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Anschluss an den Major-Cup wird der Osterburgstädter einen Tag frei haben. In dieser Zeit möchte er sich über die Route 66 den Grand-Canyon-Nationalpark anschauen.

Am 22.02.2018 geht es weiter in den Bundesstaat Arizona. Die Stadt Phoenix ist Ausrichter des Blackhawk Invitational‘s. Das Turnier findet unter keinen einfachen Bedingungen statt, denn das Stadion befindet sich in der Sonora-Wüste. Deshalb erwartet die Referees ein ungewohnt trockenes Klima. Für den Weidaer wird es der erste Schiedsrichtereinsatz sein, der nicht auf europäischen Boden stattfindet:



,,Es ist für mich wieder eine neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue. Dort spielen einige Fußballer nebenbei noch American Football. Deshalb erwarte ich rustikalere Zweikämpfe, aber gute Schiedsrichter lassen viel weiterspielen.‘‘, schmunzelt Nick Schubert. Eine klare Linie auf beiden Seiten sieht er als Geheimrezept für das Erlangen der Akzeptanz auf dem Spielfeld: ,,Die Kunst liegt darin frühzeitig den Spielcharakter zu erkennen. Dementsprechend wird kleinlich oder großzügig gepfiffen. Zudem müssen Vergehen auf beiden Seiten gleichermaßen geahndet werden. So kann auch mal eine Fehlentscheidung im Stadion als richtig verkauft werden‘‘. Nach den stressigen Turniertagen regeneriert sich Nick in San Francisco, bevor Ende Februar die Heimreise angetreten wird.

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