WEIDAER POKAl- KO AM GÖLDNER

WEIDAER POKAl- KO AM GÖLDNER

Strittige Schiedsrichterentscheidungen gegen den FC Thüringen 

BSV Eintracht Sondershausen – SG FC Thüringen Weida   2:1 (1:1)

Im Achtelfinale des Thüringenpokals musste die SG FC Thüringen Weida beim BSV Eintracht Sondershausen, 3. der Landesklasse 2, antreten.  Sondershausen hatte in der 2. Hauptrunde für die Sensation gesorgt und Regionalligist FC Carl Zeiss Jena aus dem Pokalrennen geworfen. Für Weida war es schon die zweite weite Fahrt nach dem 3:2- Sieg n.V. in Ohrdruf. In der 3. Minute ein Weidaer Abwehrfehler, Caspar kam zum Schuss, aber Penzel wehrte mit starker Fußparade ab. Wenig später schoss Dominik Kurz, erneut als einzige Spitze aufgeboten, nach Ulrichs Freistoß vorbei. Der Respekt beider Mannschaften voreinander war spürbar, in den letzten Jahren gab es keine Punktspiele gegeneinander.

In Minute 10 der Weidaer Führungstreffer, Kurz wurde von Nick Pohland steil geschickt, traf den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang- 0:1. Für Eintracht zog Kukacka von halblinks ab, aber vorbei. In der 20. Minute fast das zweite Weidaer Tor. Nach einem Fehler des Gastgebers im Vorwärtsgang erlief Szudra den Ball, scheiterte aber an Torwart Greschke ebenso wie Kurz im Nachschuss. Sondershausen kam wieder durch Kukacka zum Schuss, aber Penzel hielt sicher. Dann musste der starke Innenverteidiger Matthias Henze an seinem 29. Geburtstag im letzten Moment retten. Eintracht machte Druck, in der 33. Minute gelang Milan Cervenak der Ausgleich. Der Schuss schien nicht unhaltbar, aber Penzel konnte ihn nicht mehr um den Pfosten lenken. Böhme setzte sich durch, sein Schuss wurde zur Ecke geblockt, die nichts einbrachte. Der letzte Eckball des Gastgebers in der 1. Halbzeit landete auf der Querlatte, so ging es mit 1:1 in die Kabinen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit blieb ein Handspiel der Sondershausener im eigenen Strafraum ungeahndet, der erste mögliche Elfmeter für Weida, der nicht gepfiffen wurde. Böhmes Eingabe wurde vor dem einschussbereiten Szudra zur Ecke gelenkt. Weida wurde stärker, belohnte sich aber nicht. In der 69. Minute flankte Weidas Jüngster Max Reichelt, den Abpraller schickte Kolnisko aufs Tor, wieder Ecke. Nach dieser die Schlüsselszene des Spiels. Patrick Leutloff wurde für alle sichtbar im Strafraum gefoult, wieder blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm und Eintracht startete einen Blitzkonter. Cervenak gelang gegen die konsternierten Weidaer das 2:1. Weida gab nicht auf, Sondershausen rettete bei Nick Pohlands Schuss auf der Linie. Ecke Szudra, Kopf Pohland und wieder auf der Torlinie gerettet. Dann war Böhme durch, wieder wehrte Greschke ab. 10 Minuten vor dem Abpfiff war es wieder Pohland, aber erneut wurde der ball geblockt. Bei Schrötters Volleyschuss lag das 3:1 in der Luft. In der 89. Minute setzte Pohland den Ball neben den Pfosten. Leutloffs Freistoß in der Nachspielzeit hielt Greschke.

Ein hochklassiges Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften, das nach einer höchst strittigen Entscheidung an den fairen Gastgeber ging. Nach über 300 Kilometer Fahrt so zu verlieren, kann nicht glücklich stimmen.

BSV: Greschke; Kellermann, Mosebach, Bertram, Brunner, Caspar (84. Selle), Nowak, Cerwenak (90. Thurnbacher), Hartlep (62. Schrötter), Kopf, Kukacka

Weida: Penzel; Reichelt (79. Berthold), Ulrich, Henze, Kolnisko, Leutloff, Schumann, Szudra, Nick Pohland, Böhme, Kurz (74. Gabriel Oettel)

Torfolge: 0:1 Kurz (10.); 1:1; 2:1 Cerwenak (33.; 70.)

Schiedsrichter: Patrick Hofmann (Großneuhausen)

Zuschauer: 240

 

Weida, den 09.10.2016 Volker Georgius / Foto: Th. Gorlt

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar