WEIDAER BEFREIUNGSSCHLAG

WEIDAER BEFREIUNGSSCHLAG

Sieben Tore beim Tabellenletzten Unterwellenborn — SV Stahl Unterwellenborn – FC Thüringen Weida 3:7 (0:3)

Der 3:2- Sieg in der Vorwoche gegen Blankenhain hatte dem FC Thüringen Weida viel Auftrieb gegeben. Nun musste beim Tabellenletzten Stahl Unterwellenborn nachgelegt werden, um den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Zur Pause lagen die Schützlinge von Trainer Andreas Luft mit 3:0 klar in Front und sahen wie der sichere Sieger aus.

Philip Berthold konnte sich in der 5. Minute auf Halbrechts durchsetzen und traf flach in die lange Ecke- 0:1. Gerolds Fernschuss hielt Torwart Kugler. Für Stahl köpfte Toni Reichmann aus guter Lage drüber, Zeitlers Volleyschuss landete ebenfalls über dem Tor. Nach Pohlands Flanke köpfte Berthold, der unterwellenborner Keeper lenkte den Ball zur Ecke. Den zurückspringenden Ball nach dem Eckstoß beförderte Mirko Patzer mit platziertem Fernschuss in die Maschen- 0:2 (20.). Dann schoss Patzer nach Vorarbeit von Chris Ulrich vorbei. Der dritte Treffer fiel nach einer schönen Weidaer Kombination. Robin Pfeifer schickte Dominik Kurz- beide erstmals wieder spielberechtigt- auf der rechten Seite steil, die präzise Flanke von Kurz aus dem Lauf köpfte Nick Pohland ins Tor.- 0:3 (26.). Bei pohlands schuss auf das kurze Eck nach Vorarbeit von R. Pfeifer wäre fast noch der vierte Treffer vor der Pause gefallen, aber Kugler wehrte ab.

In der 2. Halbzeit zunächst ein unerklärlicher Leistungsabfall der Weidaer, Unkonzentriertheiten und Abwehrfehler brachten die eigentlich schon geschlagenen Unterwellenborner wieder in die Partie. Toni Reichmann traf zum 1:3 (57.)und nur eine Minute später war der zur Pause eingewechselte Christian Benz erfolgreich, der den Ball ins leere Tor schieben konnte- 2:3 (58.). Der FC Thüringen besann sich nun endlich wieder auf seine spielerischen Vorteile. R. Pfeifer schoss nach Flanke von Patzer drüber. Als die Unterwellenborner den Ball nicht aus dem Strafraum bekamen, schlug Weidas Youngster Berthold zum zweiten Mal zu, als er den Ball aus Nahdistanz ins Netz schoss- 2:4 (64.). Aber der Gastgeber antwortete erneut, aus dem Nichts versenkte Kapitän Jan Zeitler einen Weitschuss flach im Toreck- 3:4 (70.). Weida war nun endgültig gewarnt und konnte die äußerst löchrige Abwehr der Stahlwerker in den Schlussminuten noch dreimal überwinden. Robin Pfeifer spielte Nick Pohland völlig frei, dessen Scharfschuss im Tor einschlug, Saisontreffer 28 des Weidaer Kapitäns- 3:5 (82.). Der eingewechselte Manuel Wustrau erzielte dann den sechsten Treffer, wieder war R. Pfeifer der Vorbereiter- 3:6 (85.). Dann wurde Patzer im Strafraum klar gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Chris Ulrich gewohnt sicher zum Endstand von3:7 (87.).

Ein am Ende klarer Sieg des FC Thüringen Weida, der sich zu Beginn der 2. Halbzeit das Leben selbst erschwerte,aber in den Schlussminuten trotz des Fehlens von Frank Berger und Oliver Lange den Sack zumachte.Die erreeichten 39 Punkte beruhigen erst einmal, reichen aber bei weitem noch nicht aus. mit 64 Toren aus 27 Spielen hat Weida- das Sonntagsspiel von Rositz nicht eingerechnet- den Spitzenwert der Landesklasse 1 erreicht.

Stahl: Kugler; Patrick Reichmann, Zeitler (85. Lorenz), Rühr, Arper, Schultheiß, Langhammer, Gretsch, Toni Reichmann,Spitzner, Unbehaun (46. Benz)

Weida: Ernst; Kurz, Diepold, Görler, Ulrich, Gerold, Eric Pfeifer (73. Wustrau), Robin Pfeifer, Patzer, Pohland, Berthold (76. Höhne)

Torfolge: 0:1 Berthold (5.); 0:2 Patzer (20.); 0:3 Nick Pohland (26.); 1:3 Toni Reichmann (57.); 2:3 Benz (58.);2:4 Berthold (64.); 3:4 Zeitler (70.); 3:5 Nick Pohland (82.); 3:6 Wustrau (85.); 3:7 Ulrich (87.; Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Daniel Martjuschew (Gotha)

Zuschauer: 50

Weida, den 26.04.2015 Volker Georgius // Fotos GO-Sportfotografie

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