WEIDA WEITERHIN OHNE HEIMPUNKT

WEIDA WEITERHIN OHNE HEIMPUNKT

Anschlusstreffer fällt zu spät

SG FC Thüringen Weida – SV Eintracht Eisenberg 1:2 (0:1)

Auch im dritten Heimspiel der neuen Saison ging die SG Weida/ Wünschendorf als Verlierer vom Platz. Im Ostthüringenduell entführte Eintracht Eisenberg die drei Punkte vom Roten Hügel. Weida verlor somit auch das dritte Landesligapunktspiel gegen Eisenberg und war wie schon gegen Martinroda und Geratal wiederum nicht die schlechtere Mannschaft.

In der 10. Minute fast die Weidaer Führung. Nach einer Ecke zog Christian Gerold aus halbrechter Position ab, der Ball wurde immer länger und klatschte an die Querlatte. Nur 120 Sekunden später ging dann Eisenberg in Führung, auf eine für Weida höchst unglückliche Art und Weise. Einen Ball über die Abwehr bekam der vor seinem Tor stehende Christoph Haase ans Bein, der Ball prallte zu Jakub Petrik, einem der besten Eisenberger im Verauf des Spieles. Petrik schoss, das Leder wurde abgefälscht und landete im Weidaer Kasten. Ein solches Gegentor bekommt man wohl nur, wenn man in der Tabelle hinten steht. Der stark spielende Christian Gerold startete dann ein Solo, der Torwart war aber einen Moment eher am Ball und konnte noch klären. Die nächsten Schüsse gingen über das Tor, der von Petrik für Eintracht und auch der Freistoß von Leutloff für Weida. Den nächsten Petrik- Schuss musste Haase prallen lassen, aber ohne Folgen. Bei einem erneuten Solo konnte Gerold gerade noch gestoppt werden. Als Leutloff Urban bediente, hielt Lewandrowski im Eisenberger Tor. Dann eine Riesenchance für Weida. Schumann erkämpfte den Ball, schickte Urban steil, der aber am Arm von Lewandrowski scheiterte. Solche Tormöglichkeiten müssen in den engen Spielen in der Landesliga verwertet werden, sonst kommt man nicht vom Tabellenende weg.

Nach der Pause dauerte es 20 Minuten bis zur ersten Chance. Nach dem achten Freistoß für Eisenberg in Folge klärte Haase per Faustabwehr. Urbans 16m- Schuss wurde abgewehrt. Im Gegenzug bediente Mücke Häring, der das Tor verfehlte. Ein Handspiel im Eisenberger Strafraum blieb ungeahndet. Vorher hatte aber auch Weida Glück, das das Spiel bei einer Attacke im Strafraum weiterlief. In der 76. Minute die Vorentscheidung. Jan Schäfer scheiterte aus höchst abseitsverdächtiger Position an Haase, versenkte aber den Nachschuss. Weida stürmte weiter, Nick Pohland köpfte über das Tor. Eisenberg hatte  nun gute Konterchancen. Schäfer scheiterte frei vor Haase, erneut blieb die Abseitsfahne unten. In der 89. Minute verkürzte Nick Pohland per Kopf aus Nahdistanz nach einer Szudra- Flanke auf 1:2. In der Nachspielzeit wurde Raffel 20 Meter vor dem Tor gefoult, Kapitän Leutloff setzte den Freistoß aber über das Tor. Wetzels Direktschuss verfehlte das lange Eck des Eisenberger Tores. Bei der letzen Ecke war sogar Keeper Haase vor dem Gästetor, aber Lewandrowski fing den Ball ab und Eisenberg hatte gewonnen, verbesserte sich damit auf Rang 7.

Zum dritten Mal in Folge verlor Weida ein Heimspiel auf Augenhöhe. Nun muss am Sonnabend, 13.30 Uhr in Bad Langensalza gepunktet werden, um endlich das Tabellenende zu verlassen.

Weida: Haase; Henze (80. Wetzel), Raffel, Schumann, Kolnisko, Leutloff, Gerold (74. Metzner), Wipf (62. Szudra), Nick Pohland, Seibt, Urban

Eisenberg: Lewandrowski; Brack, Schäfer, Wriske (81. Lelle), Müller, Gäbler (43. Häring), Walzog (66. Mücke), Prieger, Rennert, Petrik, Böhme

Torfolge: 0:1 Petrik (12.); 0:2 Schäfer (76.); 1:2 Nick Pohland (89.)

Schiedsrichter: Marko Linß

(Burgkunstadt)

Zuschauer: 150

 

Weida, den 23.09.2018 Volker Georgius

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