WEIDA SPRINGT AUF PLATZ DREI

WEIDA SPRINGT AUF PLATZ DREI

2:1- Heimsieg gegen Tabellenletzten Unterwellenborn – FC Thüringen Weida – SV Stahl Unterwellenborn 2:1 (1:0)

Gegner Stahl Unterwellenborn hatte nach 9 absolvierten Spielen erst 4 Punkte auf dem Konto und lag damit am Tabellenende. In der letzten Saison verlor der FC Thüringen allerdings beide Begegnungen gegen Stahl mit 1:2. Schon einmal hatte Weida in diesem Spieljahr gegen den Letzten der Tabelle gespielt und in Bad Blankenburg mit 4:1 gewonnen. Diesmal wurde es knapper, aber die drei Punkte blieben auf dem Roten Hügel.

Das erste Achtungszeichen setzte der Gast mit einem Fernschuss von Arper, der über das Tor strich. Dann schon die Weidaer Führung. Nick Pohland flankte von links, Georg Berger fälschte den Ball mit dem Kopf ab, der unhaltbar im Tor landete. Weida legte nach, Patzer scheiterte aus guter Position an Torwart Schlegel. Jan Wanitschkas Volleyschuss verfehlte das Tor nur knapp. Nach einem schönen Angriff über Patzer ein Rückpass von Georg Berger, Oliver Lange schoss drüber. Dann eine gute Szene für Unterwellenborn, Lorenz zielte aufs kurze Eck, aber Hendrik Penzel wehrte ab.

Nach der Pause tat sich eine Viertelstunde lang wenig. Dann erkämpfte Georg Berger den Ball. Der zur Pause eingewechselte Hendrik Pohland, der sich infolge der Personalnot zur Verfügung gestellt hatte, zog ab. Schlegel parierte. Patzers Nachschuss ging über den Kasten. Ein zielstrebiger Weidaer Abgriff über Lange und Hendrik Pohland führte zum 2:0. Innenverteidiger Tom Diepold war durchgelaufen, tauchte vor dem Tor auf, scheiterte zunächst an Schlegel, versenkte aber den Nachschuss. Wer nun mit einer Vorentscheidung gerechnet hatte, der irrte. Fünf Minuten später kam der jüngste Stahlspieler Jan Niklas Lorenz in Mittelstürmerposition an den Ball und erzielte den Anschlusstreffer. Unterwellenborn wollte nun mehr, in der 75. Minute war es wieder Lorenz, der gerade noch am Abschluss gehindert werden konnte. Der von den Gästefans geforderte Elfmeterpfiff blieb aus. Der gerade eingewechselte Gretsch und Meyer verfehlten das Weidaer Tor. Dann rettete Chris Ulrich vor den einschussbereiten Stahlspielern. Den Freistoß von Schultheiß von links hielt Penzel. Im Gegenzug köpfte Nick Pohland nach Flanke von Ulrich daneben. Auch der letzte Freistoß der Unterwellenborner in der Nachspielzeit wurde eine Beute von Hendrik Penzel.

Ein in der Schlussphase schwer erkämpfter Weidaer Sieg, weil die Gäste nach dem Anschlusstor bedrohlich aufkamen. Der FC Thüringen Weida sprang durch den Sieg von Rang 10 auf Platz 3. Am kommenden Sonnabend folgt das schwere Auswärtsspiel in Bad Lobenstein.

Weida: Penzel, Frank Berger, Diepold, Wanitschka, Ulrich, Lange (90. Berthold), Georg Berger, Wustrau, Patzer, Robin Pfeifer (46. Hendrik Pohland), Nick Pohland

Stahl: Schlegel, Patrick Reichmann, Wolter, Rühr, Benz, Arper, Schultheiß, Müller- Sachs, Lorenz, Meyer, Spitzner (77. Gretsch)

Torfolge: 1:0 Georg Berger (8,); 2:0 Diepold (67.); 2:1 Lorenz (70.)

Schiedsrichter: Christian Bürger (Harra)

Zuschauer: 80

Weida, den 12.10.2014, Volker Georgius

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