WEIDA BRAUCHT VERLÄNGERUNG ZUM WEITERKOMMEN

WEIDA BRAUCHT VERLÄNGERUNG ZUM WEITERKOMMEN

Lukas Szudra erlöst den FC Thüringen in der 115. Minute – SV Langenberg – FC Thüringen Weida 1:2 n.V. (1:1, 0:1)

Kreisliga- Spitzenreiter FC Thüringen Weida musste im Kreispokal- Achtelfinale beim SV Langenberg aus der 1. Kreisklasse antreten. Langenberg hatte den FSV Berga mit 2:0 aus dem Pokal geworfen. Die Weidaer taten sich mehr als schwer, ehe man die Runde der letzten 8 erreicht hatte. Der ungewohnte Hartplatz und das Fehlen von 7 Spielern können nicht als Entschuldigung gelten.

In der 1. Halbzeit wurde der Gastgeber meist in der eigenen Hälfte eingeschnürt, aber Weida gelang nur ein Treffer. Erste Schüsse von Ulrich und Szudra gingen neben oder über das Tor. Dann verfehlte Kurz zweimal den Langenberger Kasten. Die einzige Möglichkeit des Gastgebers hatte Hoffmann, dessen 25m- Freistoß neben dem Tor landete. Nach einer halben Stunde die Weidaer Führung. Chris Ulrichs weiten Pass nutzte Henze zum Schuss, der Rettungsversuch eines Langenberger Feldspielers war vergebens- 0:1 (31.). Für Matthias Henze war es ein Geburtstagstor, denn er feierte am Vortag seinen 28. und hatte schon in der Vorwoche in Triebes getroffen. Patzers Schuss nach Vorarbeit von Wustrau hielt Torwart Bresse. Dann traf Patzer nach einem Steilpass von Kurz nur das Außennetz. Kurz vor der Pause wurden zwei Henze- Schüsse nach Eingabe von Szudra noch geblockt, das Handspiel nach der folgenden Patzer- Ecke im Strafraum blieb ungeahndet

In die 2. Halbzeit startete Gastgeber Langenberg besser. Hendrik Penzel rettete gegen den anstürmenden Michaelis, aber wenig später der überraschende Ausgleich. Die Weidaer Abwehr distanzierte falsch Steve Rückhardt war plötzlich halblinks frei und traf mit platziertem Flachschuss- 1:1 (49.). Weida tat sich nun noch schwerer als vor der Pause. Das Spiel war immer wieder wegen Verletzung von Langenberger Spielern unterbrochen. Rathmann schickte Szudra steil, Henze verpasste in der Mitte die Eingabe. Langes Schuss wurde geblockt, ebenso wie auf der anderen Seite der von Rückhardt. Eine Viertelstunde vor Schluss ein Freistoß von Rechtsaußen von Patzer und ein Hinterhaltsschuss von Wustrau, der das Tor knapp verfehlte. Wustrau erzielte dann ein Abseitstor, der SV war durch einen Konter von Hoffmann gefährlich, der das Außennetz traf.

Das Spiel ging in die Verlängerung, bei Weida kam der angeschlagene Christian Gerold für Wustrau. Erster Aufreger war hier, als Torwart Bresse, der durch kluges Herauslaufen manche Weidaer Chance verhinderte, minutenlang den Ball zwischen geparkten Autos suchte. Weida wirkte nun konzentrierter, Eingaben von Lange und Patzer wurden in der Mitte verpasst. Bei Ulrichs Schuss nach Patzer- Ecke wehrte der Gastgeber auf der Torlinie ab. Szudras Schuss aufs kurze Eck klärte Keeper Bresse. In der 2. Hälfte der Verlängerung sahen die 219 Zuschauer bessere Möglichkeiten für den FC Thüringen. Patzer verfehlte das lange Eck, Szudras Schuss wehrte Bresse ab.Dann sah Langenbergs Jörg Hoffmann nach wiederholtem Foulspiel, diesmal an Gerold, Gelb- Rot (112.). Gerolds scharfen 20m- Freistoß wehrte Bresse nach vorn ab, der von hinten einlufende Dominik Kurz traf zum vermeintlichen 2:1 für Weida. Nach dem Torjubel wurde die Abseitsfahne des Assistenten gesichtet. Warum wird wohl sein Geheimnis bleiben, das Tor zählte nicht.Wenig später doch noch die Entscheidung für Weida. Wieder zielte Lukas Szudra aufs kurze Eck, diesmal hatte Bresse keine Abwehrmöglichkeit – 1:2 (115.).

Ein sehr schwer erkämpfter Weidaer Pokalsieg auf ungewhntem Terrain, der aber letztlich den Einzug ins Viertelfinale brachte.

SV L: Bresse; Beier, Seiler, Mittelberger, Rückhardt, Scherer, Trinks, Troitzsch (46. Presdzink, 107. Gabler), Michaelis, Hoffmann (112. GRK), Bretschneider (86. Erdmann)

Weida: Penzel; Rathmann, Diepold, Ulrich, Theileis, Lange, Henze, Wustrau (91. Gerold), Kurz, Szudra, Patzer

Torfolge: 0:1 Henze (31.); 1:1 Rückhardt (49.); 1:2 Szudra (115.)

Schiedsrichter: Ronny Köhler (Gera)

Zuschauer: 219

Weida, den 11.10.2015         Volker Georgius

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