WEIDA AGIERT VIEL ZU HARMLOS

WEIDA AGIERT VIEL ZU HARMLOS

TRAINER THOMAS WIRTH TRITT ZURÜCK

SC 1903 Weimar – SG FC Thüringen Weida 3:0 (1:0)
Mit dem Wissen, das Auswärtsspiel auf dem Lindenberg gewinnen zu müssen,trat die Weidaer Mannschaft die Reise nach Weimar an. Trainer Thomas Wirth versuchte alles, das Team auf die Bedeutung der Partie einzuschwören. Weimar hatte die letzten beiden Heimspiele verloren,
dafür aber zweimal auswärts gewonnen. Die Schützlinge von Trainer Michael Junker wollten sich für die 0:6- Niederlage auf dem Roten Hügel revanchieren. Bereits in der 1. Minute musste Christoph Haase gegen den durchlaufenden
Stan- Cotti retten. Weida spielte zunächst gut mit und hatte in der 14.Minute die Chance zur Führung. Innenverteidiger Dimo Raffel bediente nach Solo durch das Mittelfeld Maximilian Wetzel, dessen Schuss traf aber nur den Pfosten. Nach einer Eingabe von Stan- Cotti verfehlte Albrecht in der Mitte den Ball. Eine Eckenserie der Weimarer nach einer
halben Stunde überstand die Weidaer Abwehr schadlos. Als sich 10 Minuten vor der Pause Luca Albrecht im Strafraum durchsetzte, konnte er zur Führung des SC Weimar einschieben. Fast im Gegenzug ein Flankenwechsel
von Knoll, Pohland schoss sofort, aber knapp am langen Eck vorbei.
In der 2. Halbzeit versuchte Weida, das Spiel zu wenden. Metzner schoss volley drüber. Nach einem Querpass kam Nick Pohland im Strafraum zu Fall, aber das Spiel ief weiter. Nach einer Stunde die Vorentscheidung. Tom Hausdörfer – Jahrgang 2000 – erlief einen Steilpass und überwand
Torwart Haase. Kurz danach ein Foul an Raffel 18 Meter vor dem Tor. Den fälligen Freistoß setzte Kapitän Leutloff an den Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang. Wetzel schoss aus Nahdistanz drüber. Haase rettete gegen den allein auf ihn zulaufenden Schindler. Dann wehrte er Albrechts Freistoß ab und klärte kurz darauf noch einmal gegen den
Weimarer Angreifer. Für den FC Thüringen hatte Ronny Kolnisko noch eine Großchance, aber Feuerstein im Weimarer Tor wehrte ab. In der Schlussminute klärte Haase weit vor seinem Tor, Schindler zog aus 40 Metern ab, der Ball prallte vom Innenpfosten zum 3:0 ins Weidaer Tor.
Bei Weida erreichten nur wenige Spieler Normalform. Zu wenig, um einen Gegner zu schlagen, der auch keine Bäume ausriss, aber in den richtigen Momenten zuschlug.
Trainer Thomas Wirth trat nach dem Spiel zurück. An
ihm lag es aber nicht, sondern hauptsächlich an extremen
Besetzungsproblemen in den Auswärtsspielen der Rückrunde. Mit Thomas Wirth feierte Weida den Aufstieg aus der Kreisoberliga und den Durchmarsch aus der Landesklasse in die Thüringenliga. Viele unvergessliche Stunden sind mit seiner Tätigkeit verbunden. Vielen Dank
Wirthi für die langjährige erfolgreiche Arbeit in Weida.
Noch 6 Punkte sind zu vergeben, Weida ist noch nicht abgestiegen, aber es wird sehr schwer, die Klasse noch zu halten.
Weimar: Feuerstein; Stan- Cotti (75. Calenius), Rammelt, Bißelik (41.
Granert), Benjamin Sachs, Boden, Albrecht, Unverricht, Runge (61.
Schlönvoigt), Hausdörfer, Schindler
Weida: Haase, Henze, Raffel, Kolnisko, Knoll, Leutloff, Oxenfart,
Metzner, Wetzel (64. Zinke), Nick Pohland, Urban (81. Alrugibi)
Torfolge: 1:0 Albrecht (35.); 2:0 Hausdörfer (60.); 3:0 Schindler (90.)
Schiedsrichter: Lulian Göpfert
(Erfurt) Zuschauer: 101

Text : Volker Georgius

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