TORE WIE AM FLIESSBAND

TORE WIE AM FLIESSBAND

Weidaer Kantersieg gegen Bad Blankenburg

SG FC Thüringen Weida – TSV Bad Blankenburg 7:2 (2:0)

Der TSV Bad Blankenburg ist eine von drei Mannschaften gegen die die SG FC Thüringen Weida in der Hinrunde nicht gewinnen konnte, das Spiel endete 1:1. Die Gäste auf Platz 13 liegend sind mit 16 Punkten in Abstiegsgefahr.

Weida in neuen schwarz- gelben Trikots präsentierte sich vom Anstoß an in permanenter Feldüberlegenheit, aber zunächst resultierte daraus keine Torgefahr. Bad Blankenburg hatte beim ersten Ausbruchsversuch nach einer Viertelstunde gleich eine gute Chance. Stolze wurde steil geschickt, wartete aber zu lange mit dem Schuss, so dass Hendrik Penzel seinen Heber mühelos halten konnte. Dann gelang Weida durch Kai Schumann der Führungstreffer, als er aus 25 Metern abzog und sein noch abgefälschter Schuss unhaltbar flach im Tor einschlug- 1:0 (22.). Jetzt wurde der Gastgeber konstruktiver, Böhme jagte einen Rückpass über den Kasten. Dann der nächste Distanzschuss, diesmal von Jegor Jagupov, der an die Querlatte klatschte und von dort auf die Torlinie. Eine Kombination über mehrere Stationen nach einem Eckball schloss Nick Pohland mit einem Kopfball auf das Tornetz ab. Kurz vor der Pause ein scharfer Schuss von Christian Gerold, Reichardt im Gästetor wehrte stark ab, Jagupov schoss sofort nach und es stand 2:0-( 44.). Als Henze von rechts flankte, zeigte Robert Böhme einen sehr schönen Seitfallzieher, der Keeper lenkte den Ball über die Latte, die Ecke wurde nicht mehr ausgeführt, es folgte der Halbzeitpfiff.

Nach der Pause fielen die Tore wie reife Früchte. Böhme war schon am Torwart vorbei, aber die Gäste retteten vor der Linie. Dann köpfte Nick Pohland eine Gerold- Ecke zum 3:0 ein- 48. Wenig später setzte sich Böhme auf der linken Seite durch, es folgte der nächste Kopfballtreffer, diesmal von Jagupov- 4:0 (51.). Die Gäste kamen bei ihren sporadischen Angriffen nun ebenfalls zum Torerfolg, als Nurali am langen Pfosten einschob- 4:1 (64.). Nach klarem Foul an Gerold gab es einen Foulelfmeter, den Kapitän Böhme zum 5:1 verwandelte- (74.). Fünf Minuten später ein Aussetzer von Torwart Penzel, der den Ball an der Strafraumlinie nicht festhielt, Stolze bedankte sich- 5:2 (79.).Der Torhunger der Weidaer war aber noch nicht gestillt. Gerold erzielte mit sehenswertem Schrägschuss den sechsten Treffer- (84.). Vom Anstoß weg holte sich Weida den Ball zurück und der eingewechselte Co- Trainer Hendrik Pohland setzte mit einem wunderbaren Heber den Schlusspunkt zum 7:2 (85.). Szudras Freistoß verfehlte das lange Eck, Böhmes Schuss hielt Reichardt. Nach zähem Beginn steigerte sich Weida von Minute zu Minute und landete einen Kantersieg. Allerdings gegen einen Kontrahenten, der von der Spielstärke der letzten Jahre viel eingebüßt hat, dem aber auch viele Spieler fehlten. Weida hat nun mit 55 die weitaus meisten Treffer erzielt, konnte aber die Tabellenführung nicht ausbauen, da die Verfolger ebenfalls gewannen.

Am Sonnabend folgt das nächste Heimspiel, das Derby gegen Motor Zeulenroda, dann wieder mit Patrick Leutloff, der wegen der 5. Gelben Karte fehlte.

Weida: Penzel; Henze, Diepold, Ulrich (57. Reichelt), Schumann, Lange (53. Kurz), Gerold, Nick Pohland, Szudra, Böhme, Jagupov (72. Hendrik Pohland)
TSV: Reichardt; Reichmann (80. Schöllknecht), Heinze (80. Springstein), Marr, Botz, Mazur, Nurali, Rupprecht, Paschold (72. Hermann), Birzer, Stolze

Torfolge: 1:0 Schumann (22.); 2:0 Jagupov (44.); 3:0 Nick Pohland (48:); 4:0 Jagupov (51.); 4:1 Nurali (64.); 5:1 Böhme (74.; Foulelfmeter); 5:2 Stolze (79.); 6:2 Gerold (84.); 7:2 Handrik Pohland (85.)

Schiedsrichter: Christopher Jänike
(Jena) Zuschauer: 90

Weida, den 12.03.2017 Volker Georgius, Foto: Th. Gorlt

Kommentare