SV Rositz – Thüringen Weida 3:0 (0:0)

SV Rositz – Thüringen Weida 3:0 (0:0)

Gastgeber agiert in der zweiten Halbzeit wesentlich konsequenter. Allerdings war der FC Thüringen keine drei Tore schlechter.

Klar mit 4:1 hatte Weida das Hinspiel gewonnen, diesmal revanchierte sich der SVR mit derselben Differenz. Nach dem Hinspiel war der Aufsteiger auf Platz eins durchgestartet und ist nun der Topfavorit auf den Aufsteig in die Verbandsliga. Die Luft-Elf hatte in den letzten beiden Auswärtssspielen nach guter Leistung jeweils 2:2 gespielt, einen Vorsprung in Unterzahl aber nicht über die Zeit gebracht. Nach den Siegen an diesem Spieltag von Lobenstein und Zwätzen hat der FCT nur noch einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Von Anbeginn entwickelte sich ein abwechslungsreiches und ausgeglichenes Spiel. Die erste Gerold-Ecke verpasste Frank Berger mit dem Kopf nur knapp (5.). Bei gefährlichen Freistößen und langen Bällen der Rositzer stand die Gäste-Abwehr zunächst sicher. Eine weite Berger-Flanke erreichte Chris Ullrich auf linksaußen, der die lange Ecke verfehlte (12.). Pohlands Direktschuss hielt Heymann, den Schuss von Dennhardt hielt Penzel auf der Gegenseite. Nach Freistoß von Leutert köpfte Dennhart drüber (16.). Die erste strittige Szene gabs nach 21 Minuten: Der reaktivierte Martin Ullmann wurde im Strafraum gefoult, Schieri Geiler pfiff aber nicht. Die erste gute Chance hatte der Gastgeber erst nach 27 Minuten, Penzel wehrte aber gegen Reichel ab. Dann scheiterte auch Dennhardt an Weidas Torhüter, der sich bei der Aktion verletzte, aber  weiterspielen konnte.

Nach einer kurzen Druckphase der Weidaer nach der Pause schoss der Gastgeber das Tor. Lange hatte den Ball im Dribbling verloren, SVR-Torjäger Patrick Reichel sagte danke und schoss sein 19. Saisontor.  In der 56. Minute war Weida dem Ausgleich nahe, als Pohland frei vor dem Gastgeber-Tor zum Schuss kam, aber  an Torhüter Heymann scheiterte. Weida wurde nun etwas offensiver, der Tabellenführer konterte. Nach einem Freistoß von der rechten Seite wehrte Penzel zunächst Götzes Kopfball ab, war aber bei einem Überzahlangriff der Rositzer nach 65 Minuten, abgeschlossen durch Leutert zum 2:0 machtlos.  Wenig später fiel auch noch das 3:0 durch einen Kopfball von Götze. Penzels Glanzparaden sorgten dafür, dass der Gastgeber nicht noch höher gewann (75., 80.). Auch bei einem Schuss des eingewechselten Kahnt war der Hüter auf dem Posten. Letztlich waren die Osterburgstädter keine drei Tore schlechter als der Gastgeber.

Volker Georgius, Bilder GO-Sportfotografie

 

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