Punkteteilung in Ilmenau

Punkteteilung in Ilmenau

Den ersten Adventssonntag im Ilmenauer Hammergrund zu verbringen, ist nicht gerade das höchste der Gefühle, zumal, Weidas Trainer Christian Gerold schon eingerechnet, mit nur 13 Spielern angereist werden musste.
Der Tabellenvierte hatte von acht Heimpartien sechs gewonnen. Der FC Thüringen, der am Samstag, ohne zu spielen, Platz fünf verteidigte, wollte auswärts endlich wieder einmal nicht als Verlierer vom Platz gehen. Auf dem Kunstrasen im Hammergrund begann der Gast zielstrebig, Nick Pohland schoss zunächst aber vorbei. In der 8. Minute schon der Führungstreffer für die Ostthüringer, als Mirko Patzer ein Solo von der Mittellinie startete und seine Eingabe Robin Pfeifer ins Tor beförderte. Mit dem ersten gefährlichen Angriff glich Ilmenau aus, eine Eingabe von rechts verwandelte Amarell (16.). Nur wenig später die erneute Weidaer Führung, als diesmal Robin Pfeifer flankte und Pohland zu seinem 20. Saisontreffer verwandeln konnte (19.). Nach einem Foul an Pfeifer schoss Pohland den Freistoß nur in die Mauer. Später steckte der Kapitän auf Gerold durch, der an Torwart Bradsch scheiterte (32.). Kurz vor der Pause hatte Weida Pech, dass ein schöner Kopfball Pohlands nach Gerold-Freistoß von Bradsch zur Ecke gelenkt wurde.

Die Partie wurde nun unter Flutlicht fortgesetzt und Ilmenaus bester Torschütze bisher, Marc Fernando (sieben Treffer), kam ins Spiel. Dieser glich auch prompt aus, als er aus 28 Metern, nicht unhaltbar für Penzel, ins Weidaer Tor traf (56.). Auf der Gegenseite hielt Bradsch Thomas Hurts Freistoß. Nach einem Pressschlag lief Gerold durch, wurde aber zurück gepfiffen. Pohland köpfte nach Flanke von Ullrich über das Tor. Einen Ilmenauer Angriff, den Döring abschloss, konnte Penzel abwehren und Patzer schoss nach Pohlands Zuspiel am langen Eck vorbei (72.). Es ging weiter munter hin und her. Pfeifer hatte Pech mit seinem Schuss, ebenso Patzer, der durchgelaufen war, aber sein Gegner dafür nur Gelb sah. Ilmenaus Torjäger Fernando fand in Weidas Torhüter Hendrik Penzel seinen Meister, auch der Germanen letzte Chance nach einem Freistoß verpuffte. Es blieb beim leistungsgerechten Remis, dem dritten im 17. Weidaer Saisonspiel.

VG

Fotos: Thomas Gorlt

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