Pohlands Jubiläumstor …..

Pohlands Jubiläumstor …..

….. ist kein Grund zur Freude.

 

Der Gastgeber war nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge in akuter Abstiegsgefahr und wollte gegen Weida endlich wieder punkten. Die Gäste ihrerseits gingen nach dem Derbysieg gegen den 1. FC Greiz gestärkt in die Begegnung des 31. Spieltages und hatten schon die Hinspielpartie mit 5:1 gewonnen. Der FC Thüringen agierte zunächst aus einer Konterstellung.  Erste Gefahr für das Gästetor kam zunächst beim Schrägschuss von Nenz auf,  der das Tor aber verfehlte (10.). Als Chris Ulrich den Ball erkämpfte und links durchlief, kamen Pohland und Berthold nicht zum Schuss. Sebastian Görlers abgefälschter Ball brachte die erste Ecke zugunsten Weidas, die Berger herein brachte und Nick Pohland ins Tor köpfte (0:1/22.). Es war ein Jubiläumstor, denn es war der 30. Saisontreffer des 26-Jährigen. Wenig später der nächste Kopfball des Torjägers nach einer Ulrich-Flanke, der knapp über das Tor ging.  Ein langer Einwurf der Zwätzener auf dem schmalen Platz brachte Gefahr, aber Hill kam vor dem Tor nicht ans Leder. In der 36. Minute traf der Gastgeber zwar ins Tor, aber aus klarer Abseitsposition. Nach einem weiten Ullrich-Einwurf war wieder Pohland da – drüber (45.).

Nach dem Wechsel glich Zwätzen nach einem Freistoß an der Mittellinie aus, als Nenz einköpfen konnte (51.).  Den nächsten Kopfballversuch von Hentrich konnte die Weidaer Abwehr klären. Bei Patzers Heber ins Tor stand leider die Abseitsfahne (58.). Ein Fernschuss von Noguiera-Rodrigues   ging zunächst drüber, ein folgender Freistoß von Gleitsmann bediente Nenz, der zum 2:1 erfolgreich war (62.). Weidas Keeper Ernst sah bei diesem Treffer nicht allzu gut aus, verhinderte aber Sekunden später mit einer guten Parade das sichere 3:1. Wieder versuchte sich Pohland per Kopf nach einer Flanke des eingewechselten Manuel Wustrau, hatte aber kein Glück (71.). Als kurz darauf Nenz im Strafraum fiel, forderte der SVZ Elfmeter, aber der Pfiff blieb berechtigterweise aus. Dann fand ein Freistoß von Christian Gerold keinen Abhnehmer, den von Berger köpfte Pohland in Richtung Torwart Thaler, der bravourös hielt (85.). Dann versuchte sich der Ex-Jenaer Mirko Patzer mit einem Schrägschuss, der aber am Außennetz landete (87.). Weida warf alles nach vorn. Pohland wurde im Strafraum umgerissen, auch hier blieib der Pfiff von Horst Bachmann aus.  Die letzte Weidaer Hoffnung auf einen Punkt zerstob mit Gerolds Freistoß. Er zischte über das Gehäuse (90.+3).

Volker Georgius // Fotos Thomas Gorlt – GO Sportfotografie 

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