„Pieps“ wird heute 80

„Pieps“ wird heute 80

.Mit 75 Jahren letztmalig im Einsatz. Er ist „noch jung“.

SC Wismut gegen Kaiserslautern war das Highlight

Von Manfred Malinka

Weida. Am heutigen Mittwoch (31. August) feiert Peter Hübner, der nur „Pieps“ genannt wird, in Weida seinen 80. Geburtstag. Seit vielen Jahren ist der 45 Jahre in den Lederwerken als Gerber und Abteilungsleiter beschäftigte Fußball-Verrückte als Kassierer bei Heimspielen des FC Thüringen Weida im Einsatz.

1952 begann der Jubilar mit dem Fußball auf dem Roten Hügel. Er spielte meist zweite oder dritte Mannschaft, aber „auch ein Mal in der Ersten“, ist er ein bisschen stolz. Unmittelbar nach seiner Armeezeit betrieb er auch mal kurz Leichtathletik, kehrte aber schnell wieder zum Fußball zurück. Mit der Zweiten wäre der Familienvater dann auch fast gleich aufgestiegen, da stieg aber gerade Weida I ab…..1968 schaffte es Pieps aber mit seinem Team in die Bezirksklasse. Später betreute er die Alten Herren zusammen mit Karl Geithner und wurde Thüringer Hallenmeister, auch mal Vize. Administrative Arbeit verrichtete er jahrelang mit Karl-Heinz Dorf im Spielausschuss bei der früheren BSG Fortschritt. Mit 75 lief er selbst zum letzten Mal als Akteur aufs Feld. Er war viel unterwegs mit seinen Mannschaften, bereiste die Slowakei und Tschechien, knüpfte Freundschaften. Gern erinnert er sich in seinem langen Fußballerleben an das legendäre Spiel vor 110 000 Zuschauern in Leipzig 1956, als der SC Wismut Karl-Marx-Stadt auf den 1. FC Kaiserslautern mit Fritz Walter traf (3:5). Schon dort war er als Sicherungskraft eingesetzt und stand ganz nah am Spielfeld. Heute, 60 Jahre später, hat er auch Sicherungsaufgaben zu erfüllen. Bei jedem Heimspiel des Landesklasse-Vertreters FC Thüringen kassiert der Jubilar nämlich den Eintritt und passt auf, wer den Roten Hügel betreten darf und wer nicht. „Solange es geht, will ich das schon noch machen“, sagt Peter Hübner. „Ich bin doch noch jung.“

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