OHNE BISS UND OHNE SELBSTVERTRAUEN UND VÖLLIG HARMLOS Zweite Weidaer 0:5- Niederlage in Folge

OHNE BISS UND OHNE SELBSTVERTRAUEN UND VÖLLIG HARMLOS Zweite Weidaer 0:5- Niederlage in Folge

Spielvereiningung Geratal – SG FC Thüringen Weida  5:0 (3:0) Die wiedererstarkte Spielvereiningung Geratal hatte vor Wochenfrist mit einem 3:2- Sieg bei der BSG Wismut Gera aufhorchen lassen und war gegen den Tabellenletzten Weida klarer Favorit. Aber die Weidaer begannen nicht wie ein Letzter, sondern setzten zunächst auf Angriff. In der guten Anfangsviertelstunde konnten sich  Weida aber keine großen Tormöglichkeiten erarbeiten. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Zunächst sah Ersatztorwart- und spieler sowie Co- Trainer Hendrik Penzel die Rote Karte, weil er einen Plastestuhl umgeworfen hatte. Ein Grund für eine Ermahnung oder Verwarnung, aber doch nicht für eine Rote Karte. Weida hatte damit keinen Wechsler mehr. Max Wetzel saß krank auf der Bank.
Metzner, Knoll, Gerold und Schnelle fehlten im Aufgebot. Der Schiedsrichter war ein Kapitel für sich, agierte er doch mit zweierlei Mass und traf zahlreiche Fehlentscheidungen. Das war aber keineswegs der Grund für die hohe Weidaer Niederlage. In der 24. Minute ein Einwurf für Weida an der eigenen Strafraumgrenze. Weidas Jüngster, Lukas Hodek warf den Ball in die Mitte Richtung eigenes Tor. Priefer spritzte dazwischen und traf per Heber zur Gerataler Führung. Der Gastgeber war erstaunt, wie leicht man doch Tore erzielen kann und wurde durch den unglücklichen Treffer aufgebaut. Bischof zirkelte einen 22m- Freistoß ins kurze Eck des Weidaer Tores zum 2:0. Nach einem Konter über die rechte Seite eine Eingabe von Linke, die der schnelle Al Saeed mühelos ins Tor beförderte.
Mit dem 3:0 zur Pause war die Partie entschieden, denn Weida hatte nicht den Biss, das Spiel noch zu drehen. Nachdem Thorwarth zu Beginn der 2.
Halbzeit das vierte Tor per Kopf knapp verpasst hatte, war es wenig später erneut Al Saeed, der nach einem weiteren Konter und Vorarbeit von Priefer ins Tor traf. Dieser Treffer war eine Kopie von Tor Nr. 3.
Urbans Schuss wurde geblockt. Nach der folgenden Ecke köpfte Nick Pohland aus guter Position über den Kasten. Die beste Chance für Weida hatte Tsvetan Mihov, der in der 77. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die Querlatte traf. Der gerade eingewechselte Wollschläger erhöhte dann noch auf 5:0. Nach eigenem Lattenschuss reagierte er schneller als die Weidaer Abwehr und bugsierte den Ball über die Linie.
Eine erschreckend schwache Leisung der Weidaer Mannschaft ohne Biss, ohne Selbstvertrauen und ohne Durchschlagskraft. Der nicht gerade sichere Gerataler Torwart wurde in den 90 Minuten nicht einmal ernsthaft geprüft. Nur vier Tore in acht Pun ktspielen, eine nicht sattelfeste Abwehr und zahlreiche einfache eigene Fehler sind die Gründe für Weidas letzten Tabellenplatz. Sollte nicht bald der erste Saisonsieg gelingen, wird es äußerst schwer, noch vom Tabellenende wegzukommen.

Geratal: Giessler; de Rios Rey, Weidlich, Barchewitz, Linke (78. Heyer), Priefer (65. Marcus Kellner), Al Saeed (83. Wollschläger), Martin Kellner, Döring, Bischof, Thorwarth

Weida: Haase; Hodek, Schumann, Kolnisko, Zausch, Leutloff, Lätz, Oxenfart, Mihov, Nick Pohland, Urban

Torfolge: 1:0 Priefer (24.); 2:0 Bischof (31.); 3:0; 4:0 Al Saeed (37.; 51.); 5:0 Wollschläger (86.)
Schiedsrichter: Steffen Krech (Fambach) Zuschauer: 75

Weida, den 06.10.2019      Volker Georgius

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