NICK POHLAND WIRD TORSCHÜTZENKÖNIG

NICK POHLAND WIRD TORSCHÜTZENKÖNIG

Weida holt 0:4- Rückstand auf // SG FC Lokomotive Saalfeld- FC Thüringen Weida 4:4 (1:0)

Im Mittelpunkt des letzten Punktspiels des Spieljahres 2013/14 stand der Kampf um die Torjägerkanone. Weidas Kapitän Nick Pohland hatte bisher 26 Mal getroffen, Saalfelds Bartosz Latuszek hatte 25 Treffer erzielt. Weida musste gewinnen, um Platz drei gegen Gera-Roschütz zu verteidigen. Die erste Tormöglichkeit hatte der FC Thüringen, der Ex-Saalfelder John Heilmann zog aus 30 Metern ab, Torwart Jockiel lenkte den Ball über die Latte. In der 13. Minute die erste Schrecksekunde für Weida, als Latuszek den Pfosten traf. Nach Heilmanns Freistoß köpfte Pohland über den Kasten, es war die erste Torannäherung des Weidaer Kapitäns im Spiel. Dann fast die Führung des FC Thüringen, nach Kolniskos Flanke war aber Stankowskis Schuss nicht scharf genug. Schumann verfehlte per Fallrückzieher das Saalfelder Tor knapp. Smirat schoss für den Gastgeber im Konter von halbrechts drüber. Als Kolnisko Klammt bediente, kam Pohland in der Mitte nicht mehr an den Ball. In der 42. Minute fiel das 1:0 für Saalfeld. Einen Steilpass über die Weidaer Abwehr erlief Mario Smirat und schoss ein, Schumanns Rettungsversuch auf der Linie kam zu spät. Latuszeks Schuss konnte von Diepold noch geblockt werden.

Eine ereignisreiche 2. Halbzeit mit sieben Toren begann mit dem 2:0 für die SG, das eine Kopie des ersten Treffers war. Wieder ein Steilpass auf Smirat, der vollenden konnte. Torjäger Latuszek wollte nun auch treffen, sein erster Freistoß landete an der Querlatte. Der nächste aus 30 Metern brachte das 3:0, Martin Dolecek, der wohl sein letztes Spiel für Weida machte, sah beim Schuss in die Torwartecke nicht gut aus. Latuszek hatte nun wie Pohland 26 Treffer auf dem Konto. Dann schon das 4:0 durch Smirats dritten Treffer, ein Schuss von linksaußen an allen vorbei, auch an Dolecek. Weidas Innenverteidiger Tom Diepold hielt es nun hinten nicht mehr aus, sein Spurt über das ganze Feld wurde mit dem ersten Weidaer Tor belohnt, als er eine Flanke von Klammt verwandelte (65.). Für Saalfeld traf Smirat den Pfosten. In der 80. Minute sah Bartosz Latuszek nach einem Handspiel im Weidaer Strafraum vom jungen Schiedsrichter aus Zella-Mehlis folgerichtig Gelb-Rot, vorher war er wegen Reklamierens bereits verwarnt worden. Weida ging nun voll in die Offensive. Nick Pohland hatte Torwart Jockie. schon umspielt, sein Schuss wurde auf der Linie abgewehrt. Nach der anschließenden Ecke stieg Pohland am höchsten, köpfte den Ball wuchtig an den Innenpfosten, von wo er ins Tor sprang (80.). Damit hatte er die Torjägerkrone erobert, denn Konkurrent Latuszek war ja nicht mehr auf dem Feld. Weida wollte nun in den letzten Minuten mehr, Kai Schumann wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Markus Stankowski sicher (86.). Seine lange Durststrecke ohne Treffer war damit beendet, denn wenig später köpfte Stankowski, der in seine Heimatstadt Schleiz zurückkehrt, zum 4:4-Endstand ein (87.). In der Schlussminute landete sowohl Schumanns Freistoß als auch der Nachschuss in der Saalfelder Mauer.

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Nach Hendrik Pohland in der Saison 2011l/12 mit 30 Treffern, wurde nun auch Bruder Nick Torschützenkönig der Landesklasse Ost mit 27 Treffern. Ein versöhnlicher Saisonabschluss, nach einem vor allem am Ende, durchwachsenen Spieljahr.

SG Saalfeld: Jockiel – Brütting, Smirat, Schulz, Latuszek (80. GRK), Rudolph, Erdmann, Deike (64. Geide), Weedermann (75. Höland), Graber, Neumann (78. Müller).

Weida: Dolecek – Diepold, Schumann, Kurz, Ulrich, Klammt, Wustrau, Heilmann, Kolnisko, Stankowski , Nick Pohland.

Tore: 1:0, 2:0 Smirat (42., 47.), 3:0 Latuszek (56.), 4:0 Smirat (63.), 4:1 Diepold (65.), 4:2 Nick Pohland (82.), 4:3, 4:4 Stankowski (86./Foulelfmeter, 88.).

SR: Lukas Riedel (Zella-Mehlis).

Zuschauer: 220.

Weida den 15.06.2014 – Volker Georgius

 

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