INTERVIEW MIT DEM AUFSTIEGSTRAINER ..

INTERVIEW MIT DEM AUFSTIEGSTRAINER ..

..DES FC THÜRINGEN WEIDA THOMAS WIRTH

 

Die Mission Wiederaufstieg ist erfüllt, nach 25 von 30 Spieltagen hat der FC Thüringen Weida 18 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten und ist zurück in der Landesklasse. Was sind die Gründe dafür ?

Der Grundstein wurde im letzten Sommer gelegt. Die Verantwortlichen und die sportliche Leitung des Vereinshaben eine hervorragende Arbeit geleistet. Es wurde eine Mannschaft zusammengestellt, die die „Mission Aufstieg“ angenommen hatund am Ende völlig zurecht in die Landesklasse aufsteigt. Wir haben uns als Team gefunden und alles dem Ziel Wiederaufstieg untergeordnet.

Ungeschlagen, 22 von 25 Spielen gewonnen, 110 Tore geschossen, die wenigsten Gegentreffer kassiert und Erster in der Fairplaywertung, war es wirklich so einfach ?

Nein, einfach war es definitiv nicht ! Jede mannschaft wollte Weida schlagen und hat gegen uns 100 % gegeben. Wir haben vor jedem Gegner Respekt gehabt. Für uns war jedes Spiel ein Endspiel. Vielleicht waren der Wille und das klare Ziel ein Vorteil. Der Abstieg hat der Mannschaft und mir sehr weh getan und wir mussten uns einige böse Worte gefallen lassen. Das hat uns zusammengeschweißt. Wir wollten es allen zeigen und das ist uns eindrucksvoll gelungen.

Mit Robert Böhme wurde vom ZFC Meuselwitz ein erfahrener Regionalligaspieler verpflichtet. Er ist Mannschaftskapitän und führt mit 32 Treffern die Torschützenliste der KOL Ostthüringen an. Zusammen mit Frank Berger führt er die Mannschaft, welchen Anteil haben die Routiniers ?

Robert und Frank sind absolute Führungsspieler, ohne wenn und aber. Ich möchte aber keinen herausnehmen oder vergessen. Der Aufstieg ist der Erfolg der ganzen Mannschaft und des Vereins. Viele arbeiten im Hintergrund und geben ihr ganzes Herzblut für den FC Thüringen. Ihnen gehört der Aufstieg genauso wie uns Spielern und Trainern. Es bleibt der erfolg eines ganzen Teams.

Am Sonnabend kommt es zur Begegnung mit Blau- Weiß Niederpöllnitz. Das hinspiel gewann Weida mit 2:0 nach anfänglich guten Niederpöllnitzer Tormöglichkeiten, wie sehen Sie das Derby ?

Niederpöllnitz spielt eine gute Saison und sie haben uns im Hinspiel alles abverlangt. Ich wünsche mir, das viele Leute den Weg auf den Roten Hügel finden und unsere Mannschaft anfeuern. Wir wollen natürlich gewinnen, ber egal wie es ausgeht- uns kann keiner mehr einholen.

Bis zum Saisonende sind es noch 5 Punktspiele, kann die Konzentration nach dem vorzeitigen Aufstieg hochgehalten werden ?

Meine Mannschaft ist immer noch in der Bringe- Pflicht. Nach der letzten Saison haben sie nicht das Recht jetzt nachlässig zu werden. Wir wollen weiter Vollgas geben.

Für den Landesklassentorschützenkönig Nick Pohland, der zu Wismut Gera wechselte, kehrte Bruder Hendrik ins Team zurück, er hat schon 19x getroffen. Der 18- jährige Philip Berthold war 14x erfolgreich.Ist es nicht schön, solche Stürmer zu haben ?

Hendrik hat die eingebaute Torgarantie, das dürfte in der Region bekannt sein und Philip zählt zu den größten Talenten im Verein. Er hat sich enorm entwickelt. Aber ich bleibe dabei, der Erfolg ist das Ergebnis einer ganzen Mannschaft.

Am 18. Juni steigt in Weida auf dem Roten Hügel das Kreispokalendspiel gegen den SV Osterland Lumpzig. Eine Mannschaft, die Weida zweimal voll gefordert hat. Schafft der FC Thüringen das Double ?

Ein Finale ist für jeden Fußballer etwas Besonderes. Das ziel ist das Double. Es wird ein spannendes Spiel zweire Teams, die sich nichts schenken werden. Ich hoffe, das wir gewinnen und meinem Co- Trainer Daniel Sander ein würdiges Abschiedsgeschenk machen. Er hat hervorragende Arbeit geleistet und ich habe ihm viel zu verdanken.

Wie sehen die Planungen für die Landesklassasaison 2016/17 aus ?

Die Planungen sind so gut wie abgeschlossen. Wir werden eine gute Weidaer Mannschaft in das Rennen schicken.

Thomas Wirth wird auch in der neuen Saison Trainer des FC Thüringen Weida sein. er hat in dieser Woche e den Vertrag unterschrieben.

 

Weida, den 13.05.2015 Volker Georgius

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