Erste Saisonniederlage für Weida

Erste Saisonniederlage für Weida

Verdienter Sieg für Stahl Unterwellenborn – Nur Stankowski trifft für den FC Thüringen

SV Stahl Unterwellenborn – FC Thüringen Weida 2:1 ( 1:0)

Nach fünf Siegen in Folge, 3x in der Meisterschaft, 2x im Pokal, musste der FC Thüringen bei Stahl Unterwellenborn die erste Saisonniederlage hinnehmen. Stahl hatte vor der Partie bereits 7 Punkte auf dem Konto und ging mit der Empfehlung eines 3:0 Heimsieges gegen Eisenberg in das Spiel. Die Weidaer versprachen sich vom Spiel auf dem großen Rasenplatz Vorteile, hatten Sie doch vor einem halben Jahr auf dem Nebenplatz 1:1 gespielt.

Die 1. Halbzeit verlief dann für den FC Thüringen Weida völlig enttäuschend. Die stark spielenden Unterwellenborner liefen fünf Mal allein auf das Weidaer Tor zu. Die Viererkette der Gäste war überhaupt nicht im Bilde und wurde ein ums andere Mal düpiert. Nur der schlechten Chancenverwertung der Stahl Elf und der hervorragenden Leistung von Martin Dolecek im Weidaer Tor war es zu verdanken, dass es zur Pause nur 1:0 für die Unterwellenborner stand. In der 12. Minute tauchte Zeitler das erste Mal frei vor dem Weidaer Tor auf, aber Dolecek konnte im Herauslaufen mit starker Parade retten. Dann die Führung für Stahl durch Martin Müller-Sachs, der diesmal durchlief und mit etwas Glück vollenden konnte. Tom Diepold klärte im letzten Monat vor Zeitler, so dass dessen Schuss am kurzen Eck vorbei ging. Dann war es erneut Zeitler, der sich halblinks freigelaufen hatte, der Heber verfehle aber das Weidaer Tor. In der 45. Minute scheiterte Müller-Sachs wiederum frei vor Dolecek am Weidaer Keeper. Im Gegenzug war Weidas Kapitän Nick Pohland durchgebrochen, wurde vom letzten Mann der Unterwellenborner Christopher Rühr festgehalten, der wegen der Notbremse die Rote Karte sah. Den fälligen Freistoß Jagte Stankowski über das Tor.

Nach der Pause nutzten die nun dezimierten Gastgeber einen weiteren Fehler der Weidaer Viererkette zum 2:0. Jan Zeitler traf den Pfosten und lenket den Abpraller ins verwaiste Weidaer Tor. Fünf Minuten später kam Weida zum Anschlusstreffer. Dominik Klammt hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine genaue Flanke köpfte Markus Stankowski in die Maschen. Weida hatte nun in Überzahl noch 35 Minuten Zeit, wenigstens eine Niederlage zu verhindern. Aber Stahl stand seht gut in der Abwehr und hatte mit Müller-Sachs und Zeitler zwei starke Offensivkräfte. Heilmann schoss für Weida vorbei und musste wenig später auf der anderen Seite in höchster Not retten. Dann die große Chance zum Ausgleich. Pohland spielte Klammt frei, der aber am Stahl Torwart Schlegel scheiterte, Nach Rückpass von Stankowski schoss der eingewechselte Robin Pfeiffer knapp vorbei. Pohland und Socha konnten die Flanke von Kolnisko mit dem Kopf nicht verwerten. So hatte der Gastgeber die letzte Chance in der Nachspielzeit, aber Zeitlers Eingabe fand keinen Abnehmer.

Ein verdienter Sieg der Stahl Elf, die lange Zeit mit 10 Mann spielen musste. Weida bot die bisher schwächste Saisonleistung und wurde von den Unterwellenborner in der Tabelle überholt.

Weida: Dolecek; Diepold; Schumann; Kurz (56. Nitsch); Ullrich; Wanitschka (65. Pfeiffer); Heilmann; Klammt (77. Socha); Kolnisko; Nick Pohland; Stankowski;

Torfolge: 1:0 Müller-Sachs (26.); 2:0 Zeitler(50.); 2:1 Stankowski (54.);

Schiedsrichter: Christopher Wittler (Suhl)

Zuschauer: 100

Weida, den 15.09.2013, Volker Georgius

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar