CLEVERE STAHLWERKER ENTFÜHREN DREI PUNKTE

CLEVERE STAHLWERKER ENTFÜHREN DREI PUNKTE

Weida gelingt der Ausgleich nicht mehr – FC Thüringen Weida – SV Stahl Unterwellenborn 1:2 (0:0)

Das 1:2 gegen den SV Stahl Unterwellenborn war nach Eisenberg, Greiz und Roschütz bereits die vierte Heimniederlage des FC Thüringen Weida, zu viel, um ganz oben anzugreifen. Schon das Hinspiel in Unterwellenborn hatte Stahl mit 2:1 gewonnen. Dafür wollte sich Weida revanchieren was aufgrund der Personalsituation aber äußerst schwer war. Mit dem letztmals rotgesperrten Schumann, Kapitän Nick Pohland (5 Gelbe), der operierten Kolnisko und dem erkrankten Klammt fehlten vier absolute Stammspieler. Stahl hatte schon vor 14 Tagen aufhorchen lassen, als man bei Tabellenführer Eisenberg mit 2:1 siegte, war aber auch nicht in Bestbesetzung in Weida angereist.

Die ersten Schüsse kamen von Unterwellenborn, Müller- Sachs Versuch wurde abgefälscht. Meyers Schuss hielt Penzel. Dann die erste große Chance für Weida. Robin Pfeifer setzte Christian Gerold in Szene, der zog sofort ab, traf aber nur den Pfosten. Nach Heilmanns Ecke und Stankowskis Kopfball retteten die Gäste vor der Linie. Ulrichs Flanke ließ Socha mit der Brust abtropfen, Stankowski schoss volley drüber. Nach einer halben Stunde ein Foul an Gerold, der den Freistoß aus 20 Metern in die Mauer schoss, den Nachschuss von Sebastian Görler hielt Volke im Stahl- Tor. Kurz vor der Pause wäre der Gast fast in Führung gegangen, einen weiten Freistoß köpfte Müller- Sachs auf den Kasten, Hendrik Penzel zeigte eine Glanzparade. Müller- Sachs kam freistehend erneut an den Ball, zielte aber daneben.

In die 2. Halbzeit hatte Unterwellenborn den weitaus besseren Start. Der Ball wurde auf Müller- Sachs durchgesteckt, der lief allein auf Penzel zu und vollendete im Stile eines Torjägers überlegt, sein 15. Saisontor. Wenig später verloren die Weidaer ein Kopfballduell, diesmal war Pierre Schultheiß frei und traf ebenfalls gekonnt zur Vorentscheidung. Weida intensivierte nun die Bemühungen, Gerolds Flanke wurde zur Ecke abgefälscht. Im Konter hatte Stahl die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, aber weder Müller-Sachs noch Schultheiß brachten den Ball über die Linie. Bei Weida kam Hendrik Pohland, der sich aufgrund der Personalmisere zur Verfügung gestellt hatte, seine Flanke wurde kurz vor der Linie zur Ecke geklärt. Als der aufgerückte Chris Ulrich abzog, war Keeper Volke in der kurzen Ecke und verhinderte den Anschlusstreffer. Noch bitterer als die Heimniederlage war die Rote Karte für Spielmacher Robin Pfeifer, der sich an der Grundlinie einen verloren geglaubten Ball erkämpfte von hinten gefoult wurde und sich zu einer Unsportlichkeit hinreißen ließ, indem er seinen Gegenspieler leicht umstieß. Den fälligen Freistoß von Heilmann köpfte Görler am Tor vorbei. Dann wurde Gerold im Strafraum gefoult, den Elfmeter verwandelte Hendrik Pohland sicher zum Anschlusstreffer. Heilmanns Freistoß landete in der Mauer, Stankowskis Schuss wurde gerade noch geblockt. Fünf Minuten vor dem Abpfiff Foul an Görler, Gerolds Freistoß von Linksaußen schoss Socha am Tor vorbei. Für Weida rettete Ulrich beim letzten Stahl- Konter, Hendrik Pohlands Flanke fand in der Nachspielzeit keinen Abnehmer.

Nach der Heimniederlage verlor Weida an Boden und fiel auf Platz 4 zurück.

Weida: Penzel; Diepold, Ulrich, Görler, Nitsch (73. Eric Pfeifer), Kurz (55. Hendrik Pohland), Heilmann, Robin Pfeifer (75. RK), Gerold, Stankowski, Socha

Torfolge: 0:1 Müller- Sachs (48.); 0:2 Schultheiß (53.); 1:2 Hendrik Pohland (80.; Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Karsten Raue (Jena)

Zuschauer: 95

Weida, den 23.03.2014, Volker Georgius

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22032014

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