Chris Ulrich setzte dem Spiel die Krone auf

Chris Ulrich setzte dem Spiel die Krone auf

Landespokal, 1. Hauptrunde
SpG FC Thüringen Weida – SV 1916 Großrudestedt 4:0 (1:0)

Weida. In der 1. Runde des Fußball-Landespokals bekam es die SpG FC Thüringen Weida in einem weiteren Heimspiel erneut mit einem Team der Landesklasse, Staffel 2, zu tun.
Diesmal saß Hendrik Pohland als Trainer auf der Bank, da Cheftrainer Thomas Wirth in Bad Blankenburg seine Lizenz verlängerte. Vor der Partie gegen das Team aus der knapp 2000 Einwohner zählenden Gemeinde im Landkreis Sömmerda wurde Sebastian Görler verabschiedet, der ein neunmonatiges Studium in Mexiko absolviert.
Gegen den 14. der Landesklasse begann der Gastgeber engagiert. Ronny Kolnisko traf zunächst den Ball nicht am Strafraumeck (3.), Görler köpfte dem SV-Keeper nach Gerolds Grundlinieneingabe in die Arme (5.) und Nick Pohlands Schuss wurde zunächst geblockt, der Nachschuss ging übers Tor (15.). Die Gäste hatten durch den freien Teuber nach Foul von Chris Ulrich die einzig echte Chance vor der Pause (6.). Kai Schumann verzog zudem am langen Pfosten (20.) und Christian Gerold köpfte fünf Meter vor dem Tor nach Ulrichs Ecke drüber (31.). Nachdem Ronny Kolnisko das 1:0-Führungstor aus Nahdistanz nach einer Flanke von Kapitän Patrick Leutloff gemacht hatte, besaßen Frank Berger per Freistoß (38.) und Görler gute Gelegenheiten (45.).
Auch nach der Pause blieb der FCT am Drücker. Pohlands Schuss aus 16m abgefälscht, ging knapp am unteren Toreck vorbei, Schumanns und Szudras Zusammengehen fand nicht den Weg ins Tor und Szudras Freistoß wurde eine Beute des gut reagierenden Gästekeepers (61.). Dem Ausgleich waren die Gäste zu Mitte der zweiten Halbzeit näher als der FCTW dem 2:0 (68., 69., 70.). Aber dem Dauerdruck, zeitweise Spiel in einer Hälfte, konnten sie letztlich nicht standhalten. Nach knapp 75 Minuten gelangte ein lang geschlagener Ball von Leutloff halblinks auf Lukas Szudra, der rechts und links alles stehen ließ und zur Vorentscheidung vollendete (73.). Nach langem Ball Gabriel Oettels war erneut der schnelle Szudra zur Stelle und machte mit einer Körpertäuschung das 3:0 (78.). Abwehrspieler Chris Ulrich setzte dem Spiel dir Krone auf, als er nach missglückter Torwart-Abwehr aus 25 Metern den Ball unhaltbar im rechten Torwinkel versenkte (85.).
Letztlich blieb die Erkenntnis, dass Weida zwar wie in der Pokalquali klar gewonnen hatte (10:0 – Bad Tennstedt), aber nicht konsequent genug im Pressing und Verschieben war. Nach der Pause hatte Weida die Mehrzahl der Chancen gegen einen stark abbauenden Gegner.

Von Manfred Malinka

Foto: Thomas Gorlt

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