Berufung des FC Thüringen Weida e.V. abgewiesen

Berufung des FC Thüringen Weida e.V. abgewiesen

Am Dienstag den 21.07.2015 hat das Verbandsgericht des TFV die Berufung des Vereines abgewiesen. Dies mit der Begründung, dass es dem Verbandsgericht nicht zustehe, über die Frage der Rechtmäßigkeit des Aufstieges der BSG Wismut Gera e.V. zu befinden. Dies sei allein Sache des NOFV. Trotz der unstreitigen Strukturveränderungen und der auch vom TFV zugestandenen außergewöhnlichen Umstände um den Aufstieg der BSG Wismut e.V. sah das Verbandsgericht auch nicht die Möglichkeit der Erteilung einer Ausnahmeregelung gemäß § 10 Abs. 8 der Spielordnung – Aufstockung der Landesklasse Staffel 1. Als wesentliche Begründung wurde hierzu angeführt, dass seitens des Vereines weder gegen die Staffeleinteilung im Jahr 2014/2015 noch gegen die Staffeleinteilung des Jahres 2015/2016 vorgegangen worden sei. Dies sei jedoch unabdingbar gewesen, um die entsprechende Prüfung durch das Gericht zuzulassen.

Im Rahmen der Erörterung der Gesamtsituation sah sich der TFV auch auf die Nachfrage des Gerichtes nicht dazu in der Lage, von der ihm zustehenden Möglichkeit der Erteilung einer Ausnahmeregelung Gebrauch zu machen.

Auf Nachfrage wurde dabei ausdrücklich betont, dass es auch die Fürsorgepflicht des Verbandes gegenüber den Vereinen nicht gebiete, für die im Verband organisierten Vereine einzuschreiten, selbst wenn dadurch die Frage des Auf- und Abstiegs von reinen Willkürlichkeit abhänge und möglicherweise erst am letzten Spieltag neu entschieden werde.

Zur Meidung von Missverständnissen: Natürlich ist die Saison 2014/2015 sportlich nicht zufriedenstellend verlaufen. Durch eine desolate Rückrunde hat sich der Verein selbst in die jetzige Situation gebracht.

Gleichwohl darf und soll der sportliche Erfolg eines Vereines nicht von Zufälligkeiten abhängig gemacht werden. Insofern kann die Forderung der Vereine an den TFV nur sein, im Interesse der Vereine klare und eindeutige Regelungen auch in Absprache mit den übergeordneten Verbänden zu erlassen. Und insofern kann die Empfehlung des Vereines an alle Vereine nur sein, miteinander zu reden und sich frühzeitig zu verständigen.

Heinz – Josef Rungen
1. Vorsitzender

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